Mit der Busschule richtiges Verhalten in Verkehrsmitteln erlernen

Mit der Busschule lernen Schülerinnen und Schüler die elementaren Sicherheitsregeln bei der Fahrt mit Bus, Bahn oder Fähre. Das richtige und respektvolle Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln wird geübt, wodurch die Kinder mögliche Berührungsängste vor dem selbständigen Fahren im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) überwinden.

Sicher unterwegs mit der Busschule

Zielgruppe: Das Projekt richtet sich an Grundschülerinnen und Grundschüler.


Aufwand/ Unterrichtseinheiten: Die Busschule kann im Rahmen eines Schulvormittages durchgeführt werden.


Fächer: Verkehrserziehung


Kosten: Das Projekt ist kostenfrei.


Der Fahrplan zum Projekt – so funktioniert´s

1. Beratung in der Schule

Die Busschulen werden von erfahrenem und geschultem Fahrpersonal der Verkehrsunternehmen dezentral im Gebiet des HVV (mit wenigen Ausnahmen) durchgeführt. Der Bus kommt in die Schule, d.h. die Busschule findet auf dem Schulhof oder in unmittelbarer Nähe der Schule statt.

2. Material für den Unterricht

Das Pixi Wissen Heft: Paula und Zoe entdecken den HVV

Das Landkind Zoe erklärt dem Stadtkind Paula den HVV. Das ist der Aufhänger dieser unterhaltsamen Entdeckungsreise zweier Kinder durch den HVV. Mit der Autofahrt in den kleinen Ort, in dem Zoe wohnt fängt es an, doch dann wird in den HVV umgestiegen.

Von der Fahrkarte über den Fahrplan geht es zur ersten Bahnfahrt Paulas zurück nach Hamburg, die sie souverän meistert. Später gibt es ein Wiedersehen der Beiden in Hamburg, und die Geschichte streift weitere Themen der Fahrt mit Bus und Bahn, sowie der Fähre. Wie in jedem Pixi Wissen Heft wird die Handlung auch hier mit einem Rätsel, einem Lexikon und einem Quiz abgerundet.

In einigen Merkkästen werden wichtige Regeln thematisiert. Diese und andere Themen können in Arbeitsblättern (stehen voraussichtlich im Herbst 2019 online zur Verfügung) vertieft werden.

Das Heft wendet sich an Kinder im Grundschulalter. Bildungseinrichtungen wie Kita und Schule können das Heft kostenlos bei den HVV-Schulprojekten beziehen.


3. Das HVV-Lied: Einfach einsteigen!

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4. Die Busschule-Videos

Zur Nachbereitung der Themen im Unterricht haben wir verschiedene Szenen in Filmen mit Schülerinnen und Schülern aufbereitet. Von A wie „An der Haltestelle“ bis Z wie „Zu spät“ können die Themen in spannenden kurzen Episoden verfolgt werden.

1) An der Haltestelle

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Lernziel für Kinder:
Elementare Verhaltensweisen im Umfeld der Bushaltestelle.

Die Haltestelle ist die Schnittstelle zwischen dir und dem Bus. Dabei gibt es einiges zu beachten. Wenn der Bus in die Haltestelle einfährt, schwenkt er mit dem Überhang über den Kantstein. Dabei könnte er die Fahrgäste treffen, wenn sie zu nah am Kantstein stehen! Wer möchte schon vom Bus getroffen werden? Also Abstand vom Kantstein, und alles ist gut. Wenn du aus dem Bus ausgestiegen bist und auf die andere Straßenseite möchtest, warte bis der Bus abgefahren ist. Autofahrer können dich weder vor noch hinter dem Bus sehen, und wer möchte schon von einem Auto getroffen werden? Also aufgepasst zu deiner eigenen Sicherheit: Nie, aber auch wirklich nie vor oder hinter einem Bus über die Straße!


2) Haltestelle verpennt

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Lernziel für Kinder:
Elementare Verhaltensweisen beim Verlassen des Busses im Umfeld der Bushaltestelle.

Stell dir einmal vor, du bist im Bus unterwegs, unterhältst dich mit deinem Freund, und plötzlich merkst du, dass du raus musst. Du springst auf, stürzt aus dem Bus und eigentlich ginge das gut, wenn da nur nicht dieser Radfahrer gerade vorbeikommen würde! An der Haltestelle ist viel los. Nicht nur Fahrgäste, die ein- und aussteigen sind unterwegs, eben auch Radfahrer, die im Bereich um die Haltestelle fahren. Die müssen eigentlich aufpassen, aber das tun sie nicht immer. Also aufgepasst zu deiner eigenen Sicherheit, denn wer möchte schon mit einem Radfahrer zusammenstoßen.


3) Innovative Busse

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Lernziel für Kinder:
Auseinandersetzung mit Fahrzeugantriebstechniken.

Prototypen, Planetengetriebe und Pantographen werfen Fragen auf, die die Kinder im Film stellen, und die in Kürze beantwortet werden. Es geht um innovative Antriebe beim Bus und damit ist der Elektromotor gemeint, der den Dieselmotor ersetzt. Ein Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn erklärt die Vorteile dieser Fahrzeugtypen, die früher auf der „Innovationslinie“ 109 eingesetzt wurden. Diese Innovationslinie gibt es heute nicht mehr in dieser Form, die Herausforderungen, innovative Antriebe im Busverkehr einzusetzen, bleiben bestehen.


4) Vandalismus

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Lernziel für Kinder:
Umgang mit Situationen von Gewalt und Vandalismus, Risikoabschätzung, Zivilcourage.

Zu Überbrückung der Langeweile im Bus wird ein Sitzpolster von zwei Jugendlichen mit dem Messer ruiniert. Zwei jüngere Kinder beobachten das und beraten, was zu tun ist: Sich einmischen oder besser nichts sagen, immerhin sind die beiden älteren ziemlich „aggro“. Dennoch mischt sich das Mädchen ein wird aber mit einem Messer bedroht und zurückgewiesen. Die beiden Älteren verlassen den Bus und die beiden Jüngeren begutachten den Schaden: „Jetzt ist es zu spät.“, stellen sie fest. Dass der Vandalismus dennoch Konsequenzen haben könnte, zeigt die am Ende des Films eingeblendete Überwachungskamera im Bus.


5) Verhalten im Bus

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Lernziel für Kinder:
Du bist nicht allein! Die öffentlichen Verkehrsmittel sind soziale Räume, in denen es gilt, Rücksicht auf andere Fahrgäste zu nehmen.

Rein in den Bus – aber wohin mit dem Ranzen und den Füßen? Sitzt man erstmal, wird laute Musik auf dem Smartphone eingeschaltet. Das provoziert die nächste Mitreisende, die daraufhin lautstark „mitsingt“. Wer will das eigentlich hören? Es gibt auch noch etwas zu essen und zu trinken, aber wohin mit der Tüte und dem Tetrapack? Wer soll eigentlich den Bus sauber machen? „Der wird doch eh geputzt, weißt du?“ Dazu äußern sich im Verlauf des Films auch noch Mitarbeiter des Verkehrsunternehmen, die die Aufgabe der Reinigung haben.


6) Verschlafen

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Lernziel für Kinder:
Anregungen zur Risikoabschätzung.

Wem ist das noch nicht passiert? Man hat verschlafen und die Mutter steht am Bett: „Du musst dich beeilen, wenn du den Bus kriegen willst.“ Und: „Pass auf den Straßenverkehr auf!“ Die Autos kommen von links und von rechts, im Hintergrund kommt schon der Bus. Beeilen und aufpassen, kann das gut gehen?


7) Vollbremsung

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Lernziel für Kinder:
Selbst bei geringen Geschwindigkeiten wirken im Bus derartige Kräfte, dass ein sicherer Stand im Bus unbedingt notwendig ist.

„Wer sich als erster festhält ist ‘n Loser!“ Darauf wetten zwei Jungs im Bus. Zwei andere Jugendliche sind ganz anderer Meinung: „Ich würd mich an eurer Stelle mal festhalten, sonst gibt’s gebrochenen Nasen!“ Als ein Passant mit dem Handy am Ohr vor den Bus läuft, muss der Busfahrer eine Vollbremsung machen – bei 30 km/h – doch es ist alles nochmal gut gegangen: Keine gebrochenen Nasen, auch sonst keine Verletzungen. Und der Busfahrer kann auch wieder aufatmen.


8) Zu spät

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Lernziel für Kinder:
Bei der Verkehrsmittelwahl gilt es abzuwägen zwischen mehreren möglichen und dem jeweiligen Zweck dienlichen Verkehrsmitteln.

Die Mutter schmiert die Brote und erkennt, dass es schon spät ist. Soll sie den Sohn mit dem Auto zur Schule bringen? Hier erzieht der Sohn die Mutter: „Das ist uncool, vor der Schule gibt es eh einen Stau, da fahr ich lieber mit dem Fahrrad.“ Eine gute Lösung, denn das Fahrrad gehört auch zur Mobilität im Umweltverbund.


9) Im (AKN) Zug

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Lernziel für Kinder:
Die Bahn ist ein sozialer Raum in dem man sich mit den anderen Fahrgästen arrangieren muss. In heiklen Situation gilt es, Kontakt mit anderen Fahrgästen und dem Fahrpersonal aufzunehmen.

Eine Bahnfahrt ist eine gute Gelegenheit für das Einüben sozialer Verhaltensweisen: Die Kinder suchen sich im Zug einen Sitzplatz, den sie kurz darauf einem Erwachsenen anbieten. Dieser verzichtet, doch dann kommt ein anderer Fahrgast, der angetrunken ist und einen Sitzplatz fordert. Die Kinder machen das Richtige: Sie gehen der Situation aus dem Weg, lassen sich nicht provozieren und nehmen über die Sprechstelle Kontakt mit dem Fahrpersonal auf.


10) Am Bahnübergang

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Lernziel für Kinder:
Das Überqueren der Gleise ist lebensgefährlich. Bei Rotlicht und geschlossener Schranke bleibt stehen. Passt auf euch auf!

Der Weg zu Ferdis Party führt über einen Bahnübergang. Die Schranke schließt sich, doch zwei Erwachsene sind nicht beeindruckt: „Kinder seid nicht so ängstlich, da kann überhaupt nichts passieren!“ Doch das ist kein vorbildliches Verhalten. Einige Kinder lassen sich zum Überqueren der Gleise verführen, andere bleiben skeptisch. Dann passiert es: Der Zug kommt und die Kinder springen im letzten Moment weg. Gerade nochmal gut gegangen!


11) Im U-Bahnhof

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Lernziel für Kinder:
Wenn etwas ins Gleisbett gefallen ist, muss schnell reagiert werden, aber nicht in Eigeninitiative sondern nur über die Notrufsäule!

Finn und Robin sind spät dran auf dem Weg zum Stadtpark. Kaum sind die Jungs auf dem Bahnsteig angekommen, beobachten sie eine gefährliche Situation: Ein Einkaufstrolley ist jemandem auf die Gleise gefallen. Finn will den Trolley herausholen, wird aber von anderen Kindern und dem Besitzer des Trolleys zurückgehalten. Anna geht zur Notrufsäule (Perspektivwechsel im Modul „Leitstelle Hochbahn“), um dort Hilfe anzufordern. Ein Mitarbeiter der Hochbahn-Wache bringt den Einkaufstrolley zurück, alles ist auch hier gut gegangen.


12) Die Leitstelle der Hochbahn

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Lernziel für Kinder:
Die Knöpfe der Notruf- und Infosäule können gerne betätigt werden – aber nur bei ernsthaften Anliegen.

Ein Blick auf die Notrufsäule auf dem Bahnsteig Messehallen: Der Hochbahn-Mitarbeiter öffnet die Säule und erklärt die Funktionen, inklusive des Nothaltes, den man nicht aus Spaß betätigen sollte. Von der Überwachungskamera wird nun in die Leitstelle der Hochbahn geschwenkt. Hier erklärt der Mitarbeiter der Leitstelle diese Einrichtung mit all ihren Möglichkeiten, u.a. auf die Anrufe der Fahrgäste zu reagieren.


13) Auf der HADAG-Fähre

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Lernziel für Kinder:
Auf der Fähre gelten die gleichen Regeln wie bei den anderen Verkehrsmitteln im HVV. Bei anlegenden Schiffen muss man besonders auf die Brücke achten, die beim Anlegen herunterklappt.

Mit der Fähre geht es auf eine kurze Reise durch den Hamburger Hafen. Dazu benötigt man eine gültige Fahrkarte, die auch an Bord erworben werden kann. Das kostet genau so viel wie ein U-Bahn Fahrschein, denn die Fähre gehört zum Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Ob Bus, Bahn oder Fähre – es gilt ein Tarif für alles. Auch auf der Fähre sollte man einiges beachten: An Deck über die Reling klettern ist verboten, denn es ist zu gefährlich!


14) Ausflugstipps im Hamburger Verkehrsverbund

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Lernziel für Kinder:
Interessante Ziele im Norden lassen sich einfach mit der Fähre oder mit Bus und Bahn (und Rad) erreichen.

Das Alte Land, die Lüneburger Heide oder Bad Segeberg: Im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) gibt es so viel zu entdecken. Wie wäre es mit einer Radtour, kombiniert mit einer Busfahrt im Alten Land? Auch eine Wanderung auf den höchsten Berg in der Heide macht Spaß, ganz einfach mit dem erixx zu erreichen. Oder man kann bei Winnetou auf dem Kalkberg in Bad Segeberg vorbeischauen. Das alles und noch viel mehr ist mit dem HVV möglich. Und wer aus dem Hamburger Umland kommt, für den ist die Hansestadt ein tolles Ausflugsziel.


Kostenfrei teilnehmen

Die Durchführung der Busschule ist jederzeit möglich. Gerne nennen wir Ihnen Ansprechpartner in Ihrer Region.

Kontakt:

Christoph Unland
Tel.: 04072594183
Mail: christoph.unland@hvv-schulprojekte.de