PaintBus 2022: Die Sieger stehen fest

Die Sieger des Schulwettbewerbs PaintBus 2022 stehen nun fest! Das Motto lautete: Wir alle für eine neue Welt.

Den PaintBus-Wettbewerb 2022 gewonnen haben Entwürfe des Gymnasiums Buckhorn und des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer. Sie wurden von einer Jury aus insgesamt 848 Einsendungen von 64 Schulen im hvv ausgewählt. Das ist eine neue Rekordbeteiligung bei diesem Wettbewerb, der alle zwei Jahre von den hvv Schulprojekten gemeinsam mit der Behörde für Schule und Berufsbildung ausgeschrieben wird. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Wir alle für eine neue Welt“. Die Siegerentwürfe werden jetzt auf zwei Busse übertragen, die damit mindestens ein Jahr lang durch Hamburg fahren.


PaintBus-Entwurf 2022 des Gymnasium Buckhorn
PaintBus-Entwurf 2022 des Gymnasium Buckhorn
PaintBus-Entwurf 2022 des Gymnasium Kaiser-Frierdrich-Ufer
PaintBus-Entwurf 2022 des Gymnasium Kaiser-Frierdrich-Ufer

Die Entwürfe von Schülerinnen und Schülern aus Kunstkursen vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer und vom Gymnasium Buckhorn werden auf zwei hvv Busse übertragen.

Wandgemälde mit PaintBus-Motiven

Zwei weitere PaintBus-Entwürfe, je vom Gymnasium Buckhorn sowie dem Gymnasium Süderelbe, werden zudem auf Wandflächen umgesetzt. Sie werden zusammen mit den bemalten Bussen und 50 weiteren sehenswerten Einreichungen im Mai 2022 in einer Ausstellung im Museum der Arbeit gezeigt. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns auf schon sehr auf die fertigen Busse und Wände!

PaintBus-Wandgemälde des Gymnasiums Buckhorn
PaintBus-Wandgemälde des Gymnasiums Buckhorn
PaintBus-Wandgemälde des Gymnasiums Süderelbe
PaintBus-Wandgemälde des Gymnasiums Süderelbe

Diese PaintBus-Entwürfe kommen auf Wände an Häusern und Haltestellen. Sie stammen von Schülerinnen und Schülern vom Gymnasium Süderelbe und vom Gymnasium Buckhorn.

Der aktuelle PaintBus-Wettbewerb

Die Welt ist im Umbruch. Corona- und Klimakrise zwingen uns, unser bisheriges Leben zu überdenken. Doch auch wenn viele Menschen begreifen, dass man in einer sich ändernden Welt nicht einfach so weiter machen kann wie bisher, liegt noch ein langer Weg vor uns. Unsere Gesellschaft muss sich in eine neue, hoffentlich bessere Richtung bewegen: Wir alle müssen umdenken. Wir haben jetzt die Chance, uns für eine nachhaltige, menschliche und lebenswerte Welt einzusetzen. Seien wir ehrlich: Ins alte Normal zurückzukehren ist gar nicht so wünschenswert.

Zum Motto „Wir alle für eine neue Welt“ konnten Jugendliche bis Ende Januar Entwürfe für den PaintBus-Wettbewerb 2022 einreichen. Eine Jury zeichnet 50 ausgewählte Entwürfe mit Urkunden und Preisen aus. Die beiden Siegerentwürfe werden auf Folie gedruckt und von einer Fachfirma auf Busse geklebt. Die PaintBusse 2022 fahren dann mindestens ein Jahr lang auf verschiedenen Linien durch Hamburg. Teilnehmen konnten Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse.

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22 Jahre PaintBus

Der PaintBus-Wettbewerb feiert sein 22-jähriges Jubiläum. In dieser langen Zeit sind viele tolle Entwürfe von Schülerinnen und Schülern eingereicht worden. Eine Besonderheit dieses einmaligen Kunstwettbewerbs ist aber auch das Layout der Ausschreibungsunterlagen, auf denen das jeweilige Motto immer wieder spektakulär illustriert und künstlerisch umgesetzt wird. Verantwortlich dafür ist der Hamburger 3D Artist Kai Röwer. Zum Layout des aktuellen Wettbewerbs sagt er:

‚Wir alle für eine neue Welt‘ ist ein Aufruf, innezuhalten und den historischen Wendepunkt, den wir gerade erleben, wahrzunehmen. Die Welt des ungebremsten Wachstums hat sich als nicht tragbar erwiesen. Nun müssen wir als Menschheit gemeinsam entscheiden, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Wollen wir die letzen Jahre in Saus und Braus leben, bis keine natürlichen Ressourcen mehr vorhanden sind? Oder wollen wir den Planeten unseren Kindern besser, gesünder, gerechter und lebenswerter übergeben, als wir in vorgefunden haben? Mein Motiv darf irritieren und Hoffnung machen. Es zeigt eine zwar in Ruinen liegende, aber lebendige, heilende Welt. Es zeigt das Licht am Ende des langen, dunklen Tunnels, welches wir 2021 gerade erst erahnen können.“ – Kai Röwer

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